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Pressemitteilung zum 1. ostfriesischen twittag in Greetsiel

Den “1. Ostfriesischen Twittag” veranstaltete das Wellness- und Thalasso-Hotel Vitalis, in Greetsiel.
Am Mittwoch, den 27. Januar 2010, öffnete das familiengeführte Hotel Vitalis an der Nordseeküste, um 17.00 Uhr, seine Türen zu einem interessanten und geselligen Abend zum Thema “Web 2.0 Social Media”.

Nach Begrüßung der Gäste, die sich der Inhaber des Hotel Vitalis, Marcus Clauberg, nicht nehmen ließ, übergab er das Wort zur Einleitung an Herrn Melchert, Geschäftsführer der GmbH “Die Nordsee”, die die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte. Herr Melchert stellte die Besonderheiten und exklusiven Angebote des Hotel Vitalis heraus und lenkte die Aufmerksamkeit auf die wachsende Bedeutung der Nordseeorte, als wichtige touristische Wirtschaftsstandorte in der Region.

Anschließend rückte er den Schwerpunkt der Veranstaltung, das “Web 2.0″ am Beispiel “Twitter” in den Focus der Besucher. Hinsichtlich der sich wandelnden Kommunikationsstrukturen verlagern sich Geschäftsverbindungen, Marketing, Kundenakquise sowie die Kundenbindung, zunehmend ins Internet auf Social Media Plattformen. Als Beispiel führte er den Landkreis Friesland an, der seine Tweets sogar auf Plattdeutsch über Twitter verbreitet. Ein anderes Beispiel für die gigantischen Möglichkeiten von Social Media Plattformen machte er an “Facebook” fest. Die Anzahl der User könnte einen virtuellen Staat mit 250 Millionen Einwohnern bilden, und wäre damit der viertgrößte Staat der Erde. Diese Zahlen machen deutlich, welches Potenzial in der Nutzung des Web 2.0 liegt. Nie zuvor war es für Firmen möglich, derart viele Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Längst ist Zeit der vor sich hindümpelnden Websites vorbei. Interaktive Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern ist weltweit bereits in vielen Firmen unverzichtbarer Alltag. Menschen nutzen das Internet, um sich über Angebote zu informieren, einzukaufen, sich auszutauschen und miteinander völlig neue Gemeinschaften und Projekte umzusetzen. Herr Melchert schloss seine Einleitung mit einem eindringlichen Zitat seines nachfolgenden Redners Torsten Friedrich: “Geschäftsprozesse und Kundengewinnung, sind keine “Insellösungen” mehr. Die Anforderungen und die Informationssuche der Internetnutzer gehen heute weit über den normalen Besuch einer Website hinaus. Wer den Umgang mit den Neuen Medien nicht zu einer Priorität macht, denkt am Markt vorbei.”

Kurz nach 18.00 Uhr ergriff Herr Torsten Friedrich von der Internetagentur Hofstatt aus Hamburg das Wort. Nicht ohne den Gästen mitzuteilen, dass er als gebürtiger Ostfriese stolz darauf sei, den 1.Ostfriesischen Twittag im Hotel Vitalis begleiten zu dürfen. Der Schwerpunkt seines Referats erläuterte die immense Wichtigkeit des sogenannten crm/Kundenbindungsmanagement. Nutzer des Internets konsumieren nicht einfach nur Angebote, sondern gestalten aktiv Inhalte mit. Jeder Internetnutzer kann ohne Fachwissen Kommunikationsblogs eröffnen und sich mit anderen Menschen austauschen. Weiter gibt es Plattformen, auf denen Verbraucher sich über Firmen und ihre Leistungen austauschen. Nicht die Unternehmen bestimmen dort, welche Aussagen über ihre Angebote gemacht werden, sondern die Kunden. Deshalb ist Kundenbindung unter Nutzung des Web 2.0 ein notwendiges Instrument, um hautnah an den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden dran sein zu können, um reagieren zu können, um Angebote auf Kunden einzustellen. Gerade die Tourismusbranche kann auf diesem Wege enorme Vorteile erwirtschaften. Wer heute Urlaub machen will, der sucht sich seine Angebote im Internet. Und nicht nur Angebote, sondern auch die Meinung anderer, die an entsprechenden Orten oder in bestimmten Hotels bereits Erfahrungen gemacht haben.
Unternehmen sind gut beraten, wenn sie relevante Plattformen wie Qype, Holidaycheck, Hotel.de etc., stets im Blick haben, um jederzeit entsprechend reagieren zu können. Entsprechend meint in diesem Fall, dass wann immer der Kontakt mit Usern aufgenommen wird, dies absolut authentisch sein sollte. Im Web 2.0 gilt es, täglich aufs Neue seine Stärken herauszustellen, mit potenziellen Kunden und Geschäftspartnern offen und menschlich zu kommunizieren, auch auf Fehler angemessen, freundlich und korrigierend zu reagieren. Diese Form der kommunikativen Werbung benötigt eine Menge Zeit. Sie nicht zu investieren, würde bedeuten, sich den neuen Marktstrukturen zu verweigern. Wichtig sei die Orientierung auf die angestrebten Zielgruppen, denen man sich intensiv widmet.

Der zweite Referent Daniel Amersdorffer, Geschäftsführer des Instituts für eTourismus, musste seinen Termin aufgrund einer Lungenentzündung kurzfristig absagen. Dank Skype und Internet konnte er dennoch virtuell an der Veranstaltung teilnehmen, und über das Thema “Gastgeber trifft Gast – Das Web2.0 am Beispiel Twitter” referieren. Herr Amerdsdorffer machte deutlich, weshalb z.B. das Microblogging auf Twitter, für den Tourismus eine hervorragende Chance zur Popularitätssteigerung durch Multiplikatoren ist. Die touristischen Angebote bezeichnete Daniel Amersdorffer als ursoziale Produkte, da Urlauber ihre Erfahrungen im Freundeskreis empfehlen. Damit birgt ein virtuelles soziales Netzwerk die Chance, eine ungleich höhere Zahl an Menschen zu erreichen, als in der klassischen, eher unsozialen und unpersönlichen Werbung.

Wer die Bewegungen der “Follower” auf Twitter beobachtet, kristallisiert schnell heraus, welche User ihm sinnvolle Kontakte bringen. Sie fungieren als soziale Filter und geben Empfehlungen an Freunde nicht nur in der virtuellen, sondern auch in der realen Welt. Soziale Netzwerke ermöglichen es, zielgruppenorientiert zu agieren, und mit Usern in Echtzeit persönliche Kontakte zu knüpfen. Dass Twitter eine Spielerei für Teenager ist, ist ein Vorurteil. Die Statistik belegt, dass der Durchschnittsnutzer männlich (64 %) und 31 Jahre alt ist. Auch Herr Amersdorffer unterstrich noch einmal, dass die Kommunikation auf Social Media Plattformen keine klassischen Werbeflächen darstellen, sondern geprägt sind von persönlichem, offenem Umgang miteinander, der so ehrlich und natürlich wie möglich gestaltet werden soll.

Den Übergang zum kulinarischen Teil der gelungenen Veranstaltung gestaltete Inhaber Marcus Clauberg, indem er einige nicht ganz ernst zunehmende Argumente lieferte, weshalb man Twitter auf keinen Fall nutzen sollte.

Abschluss des 1. Ostfriesischen Twittages, bildete ein gemeinsames Fischbuffet, bei dem die Gäste in angenehmer Atmosphäre Gelegenheit hatten, sich mit Experten zum Thema auszutauschen.

Die Organisatoren Marcus Clauberg, Kai Koch und Lars Tjaden bedankten sich bei der Agentur iventos aus Bochum, die als Sponsor ihren Beitrag zum Gelingen
des “1. Ostfriesischen Twittag” leistete.

Ansprechpartner: Marcus Clauberg, Telefon: 04926/92 62-0, Telefax: 04926/9262-13

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